Die Familie He verfügt am Nannuoshan über zwei Teegärten: den Teewald Zhuilong, vom Dorf zu Fuss den steilen Hang hoch und den Teewald Chaoshan ganz oben am Berg. Zhuilong ist schön im Wald gelegen, mit einem kleinen Bächlein versorgt und guter Biodiversität. Chaoshan ist höhergelegen, leider wurden vor längerer Zeit viele schattenspendende Bäume gefällt, so dass die Teebäume mehr direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Die Biodiversität ist etwas weniger toll als in Zhuilong, aber verglichen mit anderen Teewäldern immer noch wunderbar. Nun hat die Familie für einige Jahre einen weitere Teewald mit alten Teebäumen gepachtet, etwas hinter Chaoshan gelegen. Zudem haben sie zwei Shengtai-Teegärten erworben, also Teewäldchen mit Teebäumen unter 100 Jahren - aber in die Höhe gewachsen, mit genug Platz zwischen den Bäumen. E
Neben dem wunderbaren Nannuoshan Gu Shu Sheng Pu Er und den Tees von anderen Teebergen, die sie hier für uns verarbeiten, kaufen wir seit 2025 auch unseren Pu Er Sheng Tai von hier, und neu auch sonnengewelkter Schwarztee, Shaihong. Einmal aus Shengtai-Pflückgut, einmal von alten Teebäumen. Das spannendste hier sind aber die Danzhu: wir können einzelne Bäume aussuchen und separat als Tee verarbeiten. Die 400-600 Jahre alten Teebäume haben je einen einzigartigen Charakter, sie sind geschmacklich gut voneinander zu unterscheiden. Wir haben 2014 damit angefangen, mittlerweile produziert He San für Länggass-Tee Jahr für Jahr vier einzelne Nannuoshan Danzhu.
Wir haben zusammen unzählige Tees getrunken und vergleichend degustiert, wir haben gelacht und geplaudert, wir waren in den Teewäldern - der Höhepunkt beider Tage war jeweils das von Hesan’s Frau selber gekochte Abendessen, wo natürlich auch Schnaps oder Bier dazu getrunken wurde. Besonders der letzte Abend war bewegend, es war Samstagabend die ganze Familie mit Kindern war anwesend, sogar der zweite Bruder, der Polizist ist, war mitsamt Familie dabei.