Einige frische Ernten 2025 von China-Grüntees

Neu im Sortiment  /  17. January 2026
Frisch aus Sichuan: Meng Ding Mao Feng. Frisch aus Anhui: Huang Shan Mao Feng, Tai Ping Hou Kui. Frisch aus Zhejiang: Wu Lü, Long Jing Nr. 43, Ye Sheng Long Jing, Jin Jiang Hui Ming

In den letzten Wochen vor dem Jahreswechsel sind einige China-Grüntees ausverkauft worden und umgehend mit den neuen Ernten 2025 ersetzt worden, soweit die Lieferungen bereits eingetroffen waren.

Huangshan Maofeng aus der Provinz Anhui ist einer der grossen Klassiker der chinesischen Grüntees. Die Ernte 2025 ist vom selben Produzenten wie seit Jahren und ist einmal mehr ein feiner Tee in solider Qualität, ein wunderbarer Vertreter eines typischen Chinagrüntees.

Meng Ding Mao Feng aus der Provinz Sichuan ist ein kräftiger Tee aus einer Gegend, die berühmt ist für Gelbe Tees sowie dem biluochunartigen Mengding Ganlu. Der Maofeng ist eine spätere Ernte aus diesem guten Terroir mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, weil er nicht zu den berühmten Sorten zählt.

Wu Lü ist ein einfacher Maofeng aus der Provinz Zheijiang.

Tai Ping Hou Kui ist einer der gefragtesten berühmten Tees aus China. Er kommt original aus Sanhe im Gebiet der Stadt Huangshan und ist in der modernen Art produziert mit flachgepressten langen Blättern, allerdings mit grosser Sorgfalt gemacht, so dass die Blätter genug Volumen behalten. Andere, weithin erhältliche moderne Varianten mit hellgrünen, ganz flachgepressten Blätter sind grösser und vermeintlich schöner, schmecken aber herb und schal.
Vergleiche zum Taiping Houkui auch den Beitrag vom Juli 2024 über Frische echte Tai Ping Hou Kui mit Bildern der Teegärten und der Verarbeitung sowie zu traditionell nach historischen Vorbildern produzierten Qualitäten davon.

Long Jing Nr. 43 stammt nicht aus dem originalen Longjing-Gebiet, sondern aus den Hügeln zwischen Xinchang und Shengzhou weiter östlich in der Provinz Zhejiang. Nr. 43 ist der Name des modernen, gezüchteten Kultivars.

Ye Sheng Long Jing stammt aus derselben Gegend, vom selben Produzenten. Er wird von verwilderten Büschen alter lokaler Sorten ehemaliger Teegärten gepflückt. Ganz korrekt wäre hier der Begriff Yefang, denn Yesheng heisst wild gewachsen.

Jin Jiang Hui Ming ist ebenfalls vom selben Produzenten, allerdings wird er weiter südlich in der Provinz Zhejiang angebaut. Er war früher auch ein berühmter Tee, der 1915 an der Weltausstellung prämiert wurde, ist jedoch heute nicht mehr so bekannt. Ein wunderbarer, weicher Maojian-Typ aus gerollten Blättern mit viel Flaum.

Teegärten in den Hügeln zwischen Xinchang und Shengzhou. Die beiden vorgestellten Longjing kommen aus dieser Gegend.

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