Bei Weisstees fallen die wenigsten Verarbeitungsschritte an. Die Blätter werden lediglich gepflückt, gewelkt und getrocknet. Was einfach tönt ist allerdings komplex und erfordert viel Erfahrung. Gerade das Welken hat es in sich: Hierbei laufen verschiedenste biochemische Reaktionen an, die Inhaltsstoffe verändern und so zum sensorischen Erlebnis eines Weisstees beitragen.
Neben der Verarbeitungsqualität haben weitere Faktoren einen Effekt auf die Sensorik des Aufgusses. Hier sind das Verhältnis von Blättern und Blattknospen des Pflückguts, das Terroir und der damit einhergehende Kultivar sowie die Lagerung, die einen Weisstee stark verändern kann, besonders wichtig. Diesen drei Faktoren werden wir uns am kommenden Freitagabend ausgiebig widmen.
Für Bilder der Teegärten und der Verarbeitung siehe den Blogeinträg zu Frischen Weissen Tees 2025.